Thema
Das Thema »Regional Governance im Kulturbereich« im Arbeitskontext der Forschungsgruppe
Seit Mitte der 1980er Jahre hat die Region einen enormen Bedeutungsgewinn zu verzeichnen. Das gilt sowohl für das privatwirtschaftliche, als auch für das öffentliche Denken und Handeln. Die Region soll u.a. Defizite des sich auflösenden Nationalstaates abfangen, den Menschen räumliche Verankerung und Identität sichern sowie brachliegende Potenziale benachbarter Gemeinden mobilisieren (z.B. durch verstärkte Zusammenarbeit; vgl. ges. Abs. und zum Bedeutungsgewinn der Region Diller 2002: 42).
Auch der Begriff »Regional Governance« hat in den beschrieben Zusammenhängen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Regional Governance ist die systemübergreifende Zusammenarbeit von Akteuren der Politik (und Verwaltung), Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft (oder innerhalb einzelner Sektoren) bei der regionalen Entwicklung. Dabei kommt es zur losen, koordinierten oder gar formalisierten Zusammenarbeit zwischen mehreren rechtlich selbstständigen Akteuren in einer Region. Die Akteure verfolgen ein gemeinsames Ziel oder miteinander kompatible Ziele. Auf den links aufgeführten Seiten finden Sie weitere Ausführungen zur Thematik.
